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| FCM-Clubflug nach Bückeburg 15. und 16.7.2009 | |||||||
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2. Tag/16.07.09
Am zweiten Tag des FCM-Ausflugs stand der Besuch des “Hubschraubermuseums Bückeburg” auf dem Programm. Die Anfänge des Museums gehen auf das Jahr 1963 zurück, als erste Exponate in einigen Feldhäusern auf dem Gelände der HFlgWaS ausgestellt wurden und somit nur Angehörigen der Schule zugängig waren. Die ständige Zunahme an Exponaten und das immer größer werdende Interesse der öffentlichkeit daran führte 1971 zum Umzug der Ausstellung in den unter Denkmalschutz stehenden “Burgmannshof” (erbaut 1463) im Zentrum der Stadt. 1978 entschloss man sich, eine ca. 2000 qm große Halle anzubauen, da eine große Anzahl wertvoller Ausstellungsstücke im Freien stand. |
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Zu Beginn des Rundgangs unter Führung eines Museumsangestellten informierten
ein Video bzw. maßstabsgerecht nachgebaute Drehflügler-Modelle (u.a. Helix
von Leonardo da Vinci, Paul Cornu Nachbau) über Entstehung und Entwicklung
des Helikopters. Danach ging es in den eigentlichen Ausstellungsbereich, der sich
über zwei Etagen erstreckt, wobei zunächst die Repliken einer Focke- Wulf FW 61
(Hanna Reitsch flog damit 1938 in der Berliner Deutschlandhalle) bzw. eine Focke-
Achgelis FA 330 “Bachstelze” ausgestellt sind. Ein gesonderter Bereich auf dieser
Etage ist der Heeresfliegertruppe gewidmet ( zu sehen sind das Teilstück einer
Alouette II, Modelle des NH-90 sowie des Tigers und Vitrinen mit Modellen aller
aktuell bzw. früher eingesetzten Hubschraubertypen der Bundeswehr.
Setzt man den Rundgang fort, so kann man sich anhand von Schautafeln und
Querschnittsmodellen Wissenswertes über Materialien, Getriebe, Avionik etc.
aneignen. Am Ende der Etage sind gut erhaltene Maschinen deutscher Produktion
ausgestellt, wie z.B. Bölkow BO 102 und 103 oder MBB 105 und 108.
In der unteren Etage stehen neben einer goldfarben lackierten Mil Mi-1 kleinere
Typen wie Merkle SM-67 und Saunders- Roe “Skeeter”; weitere Exponate in
ausgezeichnetem Zustand sind hier u.a. Sikorsky S-58, Vertol V-43 (Fliegende Banane)
und Kaman HH 43 “Husky”, der noch heute zu Lastarbeiten eingesetzt wird.
Am Ende des Rundgangs sind ein Wagner “Rotorcar III” (dieses Gerät hatte sowohl
eine Straßen- als auch eine Luftfahrtzulassung) und auch eine Reihe von Triebwerks-
Schnittmodellen zu sehen.
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Nach dem Museumsbesuch ergab sich die Gelegenheit, den gepflegten Park von Schloss
Bückeburg zu besichtigen. Pünktlich um 14.30 (LT) wurden die FCMler von Kleinbussen
der Bundeswehr zum Flugplatz gebracht, von wo alle Maschinen zwischen 15.00 und
15.15 (LT) zum Rückflug nach Merzbrück bzw. zur Binz starteten; nach ca. 1,5 Stunden
landeten alle wohlbehalten an ihrem Ziel.
An dieser Stelle sei Manfred Wnuck gedankt, der diesen Ausflug initiierte und hervorragend organisierte; diese zwei Tag waren schön, interessant und lehrreich, es “stimmte” alles – selbst das Wetter. (Carsten Geisler/Ulrich Nawrocki) |
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